Achtung was gehoert dazu

Das Gegenteil von Achtung

























Freundlichkeit


Das ist dazu bei wikipedia zu lesen:

Als Freundlichkeit bezeichnen Umgangssprache und Sozialpsychologie das wertschätzende und liebenswürdige Verhalten eines Menschen gegenüber seiner sozialen Umgebung. Aus Sicht der Spieltheorie, insbesondere des Gefangenendilemmas, stellt die gezielt freundliche Intention sozialen Handelns im Umgang mit anderen Menschen ihren Nutzen für ein kooperatives Miteinander auch in Konfliktsituationen unter Beweis.
Umgangssprachlich häufiger ist das Eigenschaftswort freundlich, von dem „Freundlichkeit“ abgeleitet ist.

Aspekte der Freundlichkeit: Aufmerksamkeit, Geduld, Hilfsbereitschaft, Dankbarkeit, Ermutigung

Das Gegenteil: Grobheit, Schroffheit, Gemeinheit,Abneigung, Feindseligkeit




Soziologie: Eine freundliche Zuwendung zeigt - im Gegensatz zu anderen Komponenten sozialer Kompetenz wie Höflichkeit oder Taktgefühl - eine höhere Initiative für den Kommunikationsprozess mit dem Gegenüber und nimmt dadurch mehr Anteil an den persönlichen Faktoren der Beziehungsebene. Die freundliche Zuwendung enthält somit auch immer persönliche bzw. personifizierte Elemente. Sie setzt ein gewisses Maß an Interesse am Gegenüber voraus, erfordert allerdings nicht das tiefe empathische Einfühlungsvermögen, welches z. B. für Mitgefühl, Mitleid oder Selbstlosigkeit erforderlich ist. Freundliche Handlungen stehen soziologisch gesehen also zwischen den formalen Ausdrucksformen einer gewissen Mindestanforderung sozialer Begegnung und freundschaftlicher bzw. intimer Zuwendung. In Bezug auf die Sympathie-Antipathie-Dimension (angenehm - unangenehm, freundlich - feindlich) gilt das Prinzip der Reziprozität als gesichert. So induziert Freundlichkeit überzufällig oft Freundlichkeit, Feindseligkeit induziert überzufällig Feindseligkeit (Becker-Beck, U., Soziale Interaktion in Gruppen. Struktur- und Prozeßanalyse. Opladen: Westdeutscher Verlag 1997).


Sozialpsychologie: Die Sozialpsychologen Thibaut und Kelley haben den Begriff des Vergleichsniveaus eingeführt. Aus den früher erlebten positiven und negativen Reizen wird eine Art Mittelwert gebildet, wobei die jüngste Vergangenheit besonders berücksichtigt wird. Dieser Mittelwert ist das Vergleichsniveau, ein Standard, an dem gemessen wird, wie gut oder schlecht momentane Ergebnisse sind. Je größer die relative Häufigkeit positiver Erlebnisse ist, desto höher zeige sich das Vergleichsniveau und desto anspruchsvoller sei der Mensch in dieser Beziehung. Habe der Mensch viele negative Konsequenzen erlebt, so gewöhne er sich daran. Die Erlebnisse würden dann selbstverständlich und bereits objektiv mäßige positive Reize werden als extrem wertvoll erlebt.

Freundliches Verhalten gegenüber einem aggressiven Menschen verlange Selbstbeherrschung und sei daher anstrengend. Außerdem produziere der unfreundliche Mensch aversive Reize. Wenn z. B. beide Partner in einem Dialog Besänftigungsstrategien verfolgen, d. h. auf Aggression mit besonders freundlicher Zuwendung reagieren, um den anderen zu beruhigen, entstehe dadurch ein ständiger Streit, da in diesem Fall die Aggression massiv verstärkt werde. Wenn andererseits Gleiches mit Gleichem vergolten wird, so Thibaut und Kelley, würde gegenseitige Freundlichkeit entstehen. Wie angenehm oder unangenehm eine konkrete Interaktion ist, hängt demnach also vom momentanen Vergleichsniveau ab.





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